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Im Rahmen meiner #TeilhabeTour war ich am Montag bei der Schuldner- und Insolvenzberatung der AWO in der Badstraße im Gesundbrunnen.


In Mitte sind 44.000 Menschen überschuldet, jeder vierte Mann im Wedding. Das sind Zahlen, die mich erschüttern. Umso wichtiger ist die Arbeit der Beratungsstelle. Sie helfen bei der Sortierung der Unterlagen und Ansprüche, unterstützen bei Pfändungskonten (P-Konto) und Insolvenzverfahren. Sowohl eine langfristige Beratung als auch kurzfristige Intervention bei Notfällen sind möglich. Jährlich gibt es zwischen 5000 und 6000 Kurzkontakte und 400 langfristige Beratungen. Danke für eure tolle Arbeit, schon seit Jahrzehnten!


Oft entstehen Schulden durch Überzahlungen vom Jobcenter, zum Beispiel weil ein neuer Job angenommen wird, aber die Jobcenter Leistung vorher ausgezahlt wird und dann nachträglich zurückgefordert wird. Ich nehme für die Bundesebene mit, dass wir gerade Personal in der Leistungsabteilung gut schulen müssen, damit alle Menschen, die Leistungen vom JobCenter bekommen, auch zu ihrem Recht kommen. Die Gesetzeslage ist sehr komplex und für Laien schwer verständlich, umso wichtiger ist es, dass das Personal gut ausgebildet ist, damit nicht zum Nachteil der Betroffenen entschieden wird


Wenig überraschend ging es auch um bezahlbaren Wohnraum – das begegnet mir wirklich bei jedem Tourstop und in fast jedem Bürger*innegespräch – Mieter*innenschutz ist wählbar, am 26.9. auf Bundes- und auf Landesebene. Mit 5 Stimmen Grün!